Eisdriften in Schweden

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Er hat es wieder getan! Nils wagte sich mit seinen Sohn in diesem Februar erneut aufs schwedische Eis, um den großstadtverwöhnten BMW E91 artgerecht auszuführen, genauer gesagt ziemlich quer zu bewegen.

Ice-Drifting ist die motorsportliche Alternative zu Langlauf und Snowboarding. Als großen und kostensparenden Vorteil erweist sich die eisige Fahrbahn, die mit den Reifen äußerst schonend umgeht. Schon bei vergleichsweise niedrigen Geschwindigkeiten beginnt das Unternehmen mit der beschränkter Haftung und dem uneingeschränkten Fahrspaß und mangels harter Fahrbahnbegrenzungen darf man beherzt Gas geben, ohne Angst vor ärgerlichen Hartverformungen.

Zum sportlichen Blasen auf dem zugefrorenen See bei Stöten (4,5 km Länge und 1,3 km Breite) trafen sich Drift-Fans aus England, Holland, Deutschland und Schweden mit unterschiedlichen Fahrzeugen zum gemeinsamen Fahrspaß.
Am ersten Tag kamen 14 , am zweiten Tag 20 Fahrzeuge auf den See: vom alten Volvo über Landrover Defender bis zum BMW M3. Von den Kosten her ist es zwar nicht günstig, jedoch nicht so teuer wie das Driften zum Beispiel in Finnland oder Österreich.

Nils über Tag 1: »Eiskalt, super blauer Himmel mit Sonnenschein und dem glattesten Eis der vergangenen vier Jahre. Die Anfahrt zum See war ein Eisplatten-Erlebnis und auf dem See konnte man kaum zu Fuß vorwärts kommen.
Nach ersten zaghaften Versuchen im Donut und Oval, ging es ab Mittag auch auf den grossen Rundkurs.
Erster Tag zu Ende, keine Schäden am Auto und im Gegensatz zum Alpina und dem Compact der letzten Jahre einen sensationell niedrigen Spritverbrauch – da kann man sich abends auch mal eine Pizza aufs Hotelzimmer gönnen.«

»Als Fazit würde ich sagen: Im Sommer beginnen die Planungen und nächstes Jahr sind wir wieder dabei.«


Jede Menge Fotos und Videos findet ihr auf Facebook.

2020_Icedrift_Sweden_©NilsHelm-720

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