Trackday Padborg – kalt, grau und trotzdem heiß

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Zwei Grad Celsius, bedeckter Himmel, ein frischer Wind, der einem den Kragen hochschlagen lässt – und trotzdem: kein einziger Tropfen Regen. Für einen Trackday im frühen Frühjahr kann man schlechter dran sein. Die Bedingungen waren alles andere als einladend, aber wer einmal das Grollen verschiedene Motoren durch die Boxengasse gehört hat, vergisst die Kälte schnell.

Zum Trackday des Hamburger Motorsport Club meldeten sich eine beeindruckend bunte Mischung an Fahrzeugen an – und genau das macht diese Veranstaltungen so besonders. Auf der einen Seite ein Volvo 240 Combi, das Familienauto par excellence, das hier plötzlich eine ganz andere Seite zeigte. Auf der anderen Seite ein Mercedes AMG, der mit seiner Leistung kaum einen Zweifel daran ließ, wozu er gebaut wurde. Dazwischen: ein feines, federleichtes Lotus Elan aus den 1960er und 70er Jahren gegenüber dem Nissan GT-R, der im Motorsport oft „Godzilla“ genannt wird.

Besonders schön an solchen Tagen ist der Mix der Teilnehmer: Manche Fahrzeuge kamen standesgemäß auf dem Trailer angereist. Andere rollten ganz selbstverständlich über die Einfahrt, tankten nach dem letzten Run kurz nach und fuhren anschließend wieder ganz brav über die Autobahn nach Hause. Genau dieser Kontrast – Leidenschaft in allen Varianten – ist es, was den HMC ausmacht.

Organisator Volker Weber und sein Team sorgten von 8 bis 16 Uhr für einen reibungslosen Ablauf, non-stop, ohne nennenswerte Unterbrechungen. Die Verpflegung ließ keine Wünsche offen – warme Getränke waren bei den Temperaturen ohnehin Pflicht, aber auch das Angebot an Essen und Snacks sorgte dafür, dass niemand frierend und hungrig an der Streckenbegrenzung stand. Und das Publikum? Breit aufgestellt, kenntnisreich, begeistert. Ob langjähriges Clubmitglied oder neugieriger Ersttagesbesucher – die Stimmung war herzlich!

Aus den eigenen Reihen des HMC waren ebenfalls einige Mitglieder unterwegs: Kai trieb seinen Porsche Cayman mit Schwung über die Strecke. Björn war einmal mehr mit der wunderschönen Lancia Fulvia dabei (1. Foto). Julien testete den BMW E30. Und Mats? Der hat den „Club Corsa“ konsequent bis an sein Limit gefahren (2. Foto). Chapeau.

Eine gelungene Veranstaltung, die einmal mehr gezeigt hat: Es braucht keine Sonne, um einen perfekten Trackday zu haben. Ein paar schöne Eindrücke vom Tag hat Clubmitglied und Fotograf Julien wie gewohnt mit ruhiger Hand und gutem Auge eingefangen: https://www.jdb-photoresolution.com/motorsports/padborg-park-21-03-26



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