HMC Bergpreis und 50-ccm-Treffen

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Am letzten September-Wochenende fand der HMC-Bergpreis auf dem Travering statt. Nachdem die ersten Läufe noch von Nieselregen begleitet wurden, kam am späten Vormittag die Sonne heraus. Bestes Spätsommerwetter also. HMC-Vorsitzender Volker Weber beschrieb es passend: „So oft haben wir den Bergpreis bereits ausgerichtet. Und jedes Mal bietet er wieder anderes.“
In diesem Fall war es eine eigene Youngster-Wertung für Fahrer – insgesamt 4 Fahrerinnen und Fahrer unter 21.

Außerdem fand erstmalig auch auf Anregung des früheren HMC-Vorsitzenden Gerd Zander ein 50-ccm-Treffen statt. Nach den fünf Wertungsläufen des Bergpreises und Siegerehrung konnten die 50er auf einem verkürzten Parcours zweitakten. Dabei konnte auch die Zeitmessung des Bergpreises für einen Gleichmäßigkeits-Lauf genutzt werden.

Das 50er-Treffen war ein Versuchsballon, um das Interesse auszuloten. Zu sehen waren knapp 20 Oldtimer-Mofas, Mopeds, Mokicks und Kleinkrafträder, dazu eine 80 ccm Metrakit Mini GP, auf der HMC-Jugendmitglied Aris Michail im Jahr 2010 Deutscher Mini Bike Cup-Meister geworden ist. Gerds Sammlung geht größtenteils auf den Nachlass von Helmut Ruge zurück. Der ehemalige Stadtpark-Renn-Teilnehmer hatte später eine Neckermann-Vertretung und entsprechend viele Garellis, wie etwa das orange Bonanza-Mofa, auf der er unter anderem 1971 bei der HMC-Weihnachtsfeier für die standesgemäße Bescherung sorgte. Das Foto findet sich auf dem roten Plakat zum 50-ccm-Treffen.
Dazu kamen sieben Zündapps aus der Sammlung von Marco aus Plön, der zusammen mit seinem 14-jährigen Sohn Finn am Ende auf dem großen Kurs ordentlich am Gas drehen konnte. Sie bewiesen, dass der „große“ Travering-Kurs trotz der Steigungen und Gefällpassagen auch Moped-tauglich ist.
Unter den historischen Zweitaktern hielten zwei Hondas die Flagge der Viertakter hoch: So gewann eine Dax die Gleichmäßigkeitsprüfung, außerdem brachte Volker Danger seine blitzsauber restaurierte SS 50 mit.
Allen Fahren gemeinsam war ein breites Lächeln, egal, ob sie selbst auf den langsameren Mofas durchs Fahrerlager knatterten oder am Ende auf den beiden Parcours fuhren.

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